
Mein Weg zum Yoga begann aufgrund starker Rückenschmerzen, die es mir unmöglich machten, bequem zu gehen oder zu stehen, was zu chronischen Schmerzen führte. Diese herausfordernde Erfahrung führte mich zum Iyengar Yoga. Der methodische Einsatz von Hilfsmitteln und das disziplinierte Üben halfen mir, meine Mobilität wiederzuerlangen und das Vertrauen in meinen Körper wiederherzustellen.
Ich habe meine Zertifizierung als Iyengar-Yoga-Lehrerin in Vancouver, Kanada abgeschlossen, und freue mich, meine Erfahrungen und meinen Unterricht in Bern weiter zu führen.
Ich glaube, dass Yoga tiefgreifende Wirkungen bietet, die sehr persönlich sind. Für mich geht es um mehr als Flexibilität und körperliche Fitness - es geht um die Verbindung zwischen Geist, Körper und Seele.
Bekannt für meinen methodischen, leidenschaftlichen und unterstützenden Unterrichtsstil, ermutige ich Dich, Dein Potenzial zu erforschen, auf Deinen Körper zu hören und die transformative Kraft des Seins, durch ein regelmässiges und eigenständiges Training, zu erfahren. Nach einem Jahrzehnt aktiver Yogapraxis vertiefe ich mein Wissen durch regelmässigen Unterricht bei erfahrenen Lehrer:innen.
Ich möchte die Ursprünge des Yogas in Indien und Südostasien anerkennen und meinen tiefsten Respekt den Lehr:innen und Erfahrungen von B.K.S. Iyengar und seiner Familie entgegenbringen. Ebenso bin ich all den Lehrern vor ihnen verbunden, denn ohne sie wäre unser heutiges Verständnis von Yoga nicht möglich. Ich empfinde grosse Dankbarkeit für das Privileg, diese Kunst teilen zu dürfen, und dafür, eine lebenslange Schülerin des Yoga zu sein.
Mein Ziel ist es, meinen Unterricht so inklusiv wie möglich zu gestalten. Mit Bescheidenheit teile ich mein Wissen über Yoga mit allen und heisse jede Person, unabhängig von ihrer individuellen Lebensgeschichte, herzlich willkommen. Ich verstehe, dass die Schaffung gleichberechtigter Räume ein fortlaufender Prozess ist und keine reine Checkliste. Daher bin ich bestrebt, meine eigene Positionalität kontinuierlich zu hinterfragen und mein Verständnis zu vertiefen, um allen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Ich möchte die Bedürfnisse all jener berücksichtigen, mit denen ich durch unsere gemeinsame Yogapraxis den Raum teile, und bleibe offen für Gespräche und Lernprozesse, um immer weiter zuwachsen.
Es ist mir ein Anliegen, sowohl unsere Vergangenheit als auch die gegenwärtigen Realitäten zu verstehen, um aktiv gerechte Räume für alle zu schaffen. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Ableismus – das Reduzieren von Menschen auf körperliche, psychische oder intellektuelle Einschränkungen – in unserer Gesellschaft weiterhin präsent sind. Noch immer gibt es viel zu tun, um diese und andere Formen von Unterdrückung zu durchbrechen und abzubauen. Es ist unsere Aufgabe, diese Arbeit mit Engagement und Bewusstsein voranzutreiben